8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022

Currency Currency Currency Currency Currency Currency Currency Currency

Opening Week: Mai 20 – 22, 2022 . Opening Week: Mai 20 – 22, 2022 . Opening Week: Mai 20 – 22, 2022 . Opening Week: Mai 20 – 22, 2022 . Opening Week: Mai 20 – 22, 2022 . Opening Week: Mai 20 – 22, 2022 .

Festival Week: Juni 2 – 6, 2022 . Festival Week: Juni 2 – 6, 2022 . Festival Week: Juni 2 – 6, 2022 . Festival Week: Juni 2 – 6, 2022 . Festival Week: Juni 2 – 6, 2022 . Festival Week: Juni 2 – 6, 2022 .

Ausstellungen: Mai 20 – September 18, 2022 . Ausstellungen: Mai 20 – September 18, 2022 . Ausstellungen: Mai 20 – September 18, 2022 . Ausstellungen: Mai 20 – September 18, 2022 . Ausstellungen: Mai 20 – September 18, 2022 . Ausstellungen: Mai 20 – September 18, 2022 .

8. Ausgabe

Die 8. Ausgabe der Triennale der Photographie Hamburg nutzt das Thema Currency, um zum Nachdenken über die heutige Macht der Fotografie einzuladen, Bedeutung über Distanzen hinweg zu vermitteln und in Beziehung zu setzen. Die Ausweitung dieses ökonomischen Begriffs auf Kunst und visuelle Kultur führt zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Fotografie und ihrer Beziehung zur Kanonisierung, Klassifizierung, Zirkulation, Wissensproduktion und visueller Autonomie.

Die künstlerische Leiterin Koyo Kouoh wird dabei von einem kuratorischen Team aus Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo unterstützt, mit Cale Garrido als kuratorische Koordinatorin. Auftakt des Programms war Lucid Knowledge, ein internationales Symposium, das vom 30. September - 02. Oktober 2021 stattfand. Ab Mai 2022 wird die Triennale einen Ausstellungsparcours in Museen und Institutionen in ganz Hamburg inszenieren (20. Mai – 18. September 2022), der während der Eröffnungswoche (20. – 22. Mai 2022) und der Festivalwoche (2. – 6. Juni 2022) aktiviert wird. In der Festivalwoche wird auch die Triennale Expanded eröffnet, eine Plattform, die sich der Hamburger Fotografieszene widmet, die Austausch und Begegnungen in der ganzen Stadt ermöglicht.

Das Triennale Programm wird ergänzt durch zahlreiche Veröffentlichungen von neu in Auftrag gegebenen Texten und Dialogen, sowohl in gedruckter Form als auch online. 

Zu den an der 8. Ausgabe der Triennale der Photographie Hamburg beteiligten Institutionen gehören: das Bucerius Kunst Forum, die Deichtorhallen Hamburg mit dem Haus der Photographie, der Halle für aktuelle Kunst und der Sammlung Falckenberg, die Hamburger Kunsthalle, das Jenisch Haus, das Kunsthaus Hamburg, der Kunstverein in Hamburg, das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt, das Museum der Arbeit, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Insgesamt bilden diese Ausstellungen eine Zusammenstellung von eng miteinander verbundenen Themen und Forschungsideen, wobei die jeweilige Struktur der einzelnen Institutionen dafür sorgt, dass sie jeweils einen eigenen Blick auf Currency werfen.

Zur Anzeige des Ausstellungsprogramms, besuchen Sie die Seite Parcours.  

Kuratorisches Team

© Antoine Tempé© Antoine Tempé

Koyo Kouoh ist die künstlerische Leiterin der 8. Triennale der Photographie Hamburg. In Kamerun geboren, ist Kouoh seit März 2019 Direktorin und Chefkuratorin des Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (MoCCA). Sie war künstlerische Leiterin der RAW Material Company in Dakar, die 2008 von ihr gegründet wurde, und Mitglied des Kurator*innenteams der Documenta 12 und 13. Sie verantwortet zahlreiche Veröffentlichungen und organisiert als unabhängige Kuratorin internationale Ausstellungen.

 

Kuratorinnen 

© Christoph Terhechte© Christoph Terhechte

ist Forscherin, Autorin und Kuratorin für Kunst und Film. Sie lebt und arbeitet zwischen Beirut und Berlin. Salti hat Filmprogramme weltweit kuratiert, vom MoMA in New York bis zum Haus der Kulturen der Welt in Berlin. 2011 war sie eine der Ko-Kurator*innen der Sharjah Biennale. Sie verantwortet zahlreiche Veröffentlichungen als Autorin und Herausgeberin, darunter mit Issam Nassar das Buch I Would Have Smiled: A Tribute to Myrtle Winter-Chaumeny, das dem Vermächtnis der britischen Fotografin und Gründerin des UNRWA-Fotoarchivs gewidmet ist.

 

© Alexandra Polina© Alexandra Polina

ist Kunsthistoriker*in, Forscher*in und Kurator*in für Fotografie, Bewegtbild und Performance. Zu den Projekten, an denen Beckhurst Feijoo mitgewirkt hat, gehören Ausstellungen auf der 57. Carnegie International in Pittsburgh und des Schweizer Pavillons auf der 57. Biennale von Venedig. Beckhurst Feijoo hat in Kunstgeschichte zu Fragen der räumlichen Einschließung und körperlichen Autonomie in queeren und feministischen Performance- und Fotopraktiken promoviert. Beckhurst Feijoos Texte über sind in Another Gaze, Map Magazine, Sculpture Journal und im Magazin König erschienen.

 

© Sean D. Henry Smith© Sean D. Henry Smith

ist Kuratorin in der Abteilung für Fotografie am Museum of Modern Art (MoMA). Als ehemalige Ausstellungsleiterin der Walther Collection in New York hat sie Ausstellungen in Afrika, Europa und Nordamerika organisiert. Sie hält international Vorträge über Fotografie und kuratorische Praxis, ihre Texte erschienen in Aperture, Autograph ABP, The New Yorker, The Photobook Review und Tate Etc. Onabanjo war 2020 Stipendiatin der Andy Warhol Foundation Arts Writers. Sie ist Doktorandin für Kunstgeschichte an der Columbia University.

 

© Paula Markert© Paula Markert

ist freie Journalistin, Fotoredakteurin und Kuratorin mit Sitz in Hamburg. Sie arbeitet international an dokumentarischen und künstlerischen Fotografieprojekten, Ausstellungen und Publikationen. Als Assistenzkuratorin war sie bereits bei der 7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 tätig. Sie kuratierte Ausstellungen in der Kaunas Photography Gallery und im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst in Cottbus.

 

Geschichte

Die Triennale der Photographie Hamburg findet seit 1999 alle drei Jahre in Zusammenarbeit mit den großen Museen, Ausstellungshäusern, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern Hamburgs statt und ist ein deutschlandweit wichtiges Fotoevent von internationaler Ausstrahlung. Mit einer großen Anzahl von Fotoausstellungen unter einem gemeinsamen Thema werden aktuelle fotografische Trends beleuchtet. Begleitet wird die Triennale durch ein internationales, interdisziplinäres Symposium im Vorfeld sowie ein mehrtägiges Festival im Sommer 2022. Seit 2014 wird die Triennale der Photographie von der Deichtorhallen Hamburg GmbH veranstaltet. 

TRIENNALE TICKET plus HAMBURG CARD

Das Triennale-Ticket beinhaltet den Eintritt zu allen 12 Ausstellungen und Veranstaltungen während der Opening Week (20. – 22. Mai 2022) und des Festivals (2. – 6. Juni 2022), die Vorteile der Hamburg Card wie die Nutzung des HVV. *Ggf. zusätzliche Tarife beachten.

Verkauf und weitere Informationen unter hamburg-tourism.de/triennale

Übersicht

Die 8. Ausgabe umfasst einen Parcours von zwölf Ausstellungen und 77 Künstler*innen. Als Reaktion auf das kuratorische Stichwort Currency erkunden die Ausstellungen die zahllosen Möglichkeiten, wie Wert und Bedeutung mit Fotografien verbunden sind und wie diese Bedeutung produziert, in Umlauf gebracht und interpretiert wird.

In der Halle für aktuelle Kunst – Deichtorhallen Hamburg erkundet Currency. Photography Beyond Capture konzeptuelle Herangehensweisen an die Fotografie im „retinalen Zeitalter. Werke von 29 internationalen Künstler*innen werden miteinander verknüpft und bieten eine Reihe von Einstiegspunkten für eine Neukonzeption der Beziehung zwischen Wissen und dem Medium der Fotografie. Die Übertragung und das Zirkulieren von Bedeutung in der Fotografie bestimmt auch den Themenschwerpunkt Give and Take. Bilder über Bilder in der Hamburger Kunsthalle, einer Gruppenausstellung, die erkundet, wie sich Bilder über geografische, kulturelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg bewegen.

Zwei Ausstellungen sind dem Fotografen Herbert List gewidmet. Das magische Auge im Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste internationale Überblicksausstellung seines Werks, während im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Lists noch nie zuvor gezeigtes Fotobuchprojekt Präuschers Panoptikum. Ein Bilderbuch von Herbert List aus den 1930er und 1940er Jahren zu sehen ist.

Der Kunstverein in Hamburg ist Gastgeber einer Einzelausstellung der Künstlerin und Fotografin LaToya Ruby Frazier: Flint is Family, Act III ist der letzte Teil ihrer Fotoserie, in der Frazier die anhaltende Wasserkrise in Flint, Michigan, dokumentiert hat. Die kritische Arbeit auf Ressourcen ausdehnend, präsentiert das Kunsthaus Hamburg Seeing the Woods for the Trees des italienischen Designduos Formafantasma, eine Reihe visueller Erzählungen, die die Entwicklung und Regulierung der globalen Holzindustrie untersuchen.

Archiv der Erfahrungen im Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt unterzieht die eigene Fotosammlung einer Neuuntersuchung aus dem Blickwinkel des globalen Handels. Der Künstler Kelvin Haizel ist eingeladen, sich mit einem Fotoalbum von 1868 auseinanderzusetzen, dasmit der Stadt Singapur verbunden ist und dem Haus von einer Hamburger Kaufmannsfamilie vermacht wurde. Drei Ausstellungen werden von der Stiftung Historische Museen Hamburg präsentiert: Macht. Mittel. Geld. im Museum für Hamburgische Geschichte nähert sich dem Thema „Währung“ im wörtlichen Sinn anhand seines beträchtlichen Bestands an Münzen, die bestimmte Aspekte der Kolonialgeschichte widerspiegeln, Streik! im Museum der Arbeit erkundet eine fotografische Geschichte zentraler Arbeitskämpfe von den 1960ern bis heute, und Chiffren einer Stadt. Photographien von Hans Meyer-Veden im Jenisch Haus präsentiert die Sicht des Fotografen auf die Stadt neben drei Interventionen des Fotografen Michael Meyborg, der mpz Filmgruppe und des Straßenkünstlers TONA.

Zwei weitere Ausstellungen werden von den Deichtorhallen Hamburg ausgerichtet: eine Retrospektive der Hamburger Mode- und Werbefotografin Charlotte March in der Sammlung Falckenberg und die zweiteilige Ausstellung Behind the Scenes im Haus der Fotografie PHOXXI. Darin dokumentiert Christoph Irrgang die Sammlung F.C. Grundlach im Übergang, während die Photonews-Redakteur*innen Anna Gripp und Denis Brudna die Paris Photo als “Börse” der Fotografie erkunden.

Erkunden Sie die Ausstellungen und teilnehmenden Künstler*innen.

Künstler*innen

Beteiligte Künster*innen 2022


A

Akinbode Akinbiyi | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Claudia Andujar | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Ziad Antar | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Vartan Avakian | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Ragnar Axelsson | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme

B

Viktoria Binschtok | Give and Take. Bilder über Bilder
Josephin Böttger | Give and Take. Bilder über Bilder
Denis Brudna | Behind the Scenes

C

Irene Chabr | Give and Take. Bilder über Bilder
Edson Chagas | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Sara Cwynar | Give and Take. Bilder über Bilder

D

Felix Dlangamandla | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen

E

Oroma Elewa | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme

F

Kristen Feilberg Archiv der Erfahrungen
Anne-Marie Filaire | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
formafantasma (Andrea Trimarchi, Simone Farresin) | Seeing the wood for the trees
LaToya Ruby Frazier | LaToya Ruby Frazier: Flint is Family, Act III

G

Katharina Gaenssler | Give and Take. Bilder über Bilder
Anna Gripp | Behind the Scenes
Émile Gsell | Archiv der Erfahrungen

H

John Harris | Strike! Photographic Narratives of Labor Struggles
Lyle Ashton Harris | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Kelvin Kweku Haizel | Archiv der Erfahrungen
Leslie Hewitt | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Sabine Hornig | Give and Take. Bilder über Bilder
Gernot Huber | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen

I

Christoph Irrgang | Behind the Scenes

J

Alfredo Jaar | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme

K

Michael Kerstgens | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen
Lebohang Kganye | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Clifford Prince King | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme

L

Louise Lawler | Give and Take. Bilder über Bilder
Herbert List | Das Magische Auge; Präuschers Panoptikum. Ein Bilderbuch von Herbert List
Eva Lomby | Macht Mittel Geld. Turning the Medal: Image as Currency? Currency as Image!

M

Charlotte March | Charlotte March
Michael Meyborg | Chiffren einer Stadt. Photographien von Hans Meyer-Veden
Hans Meyer-Veden | Chiffren einer Stadt. Photographien von Hans Meyer-Veden
mpz Filmgruppe | Chiffren einer Stadt. Photographien von Hans Meyer-Veden
Matthew Muir | Give and Take. Bilder über Bilder

N

Osamu James Nakagawa | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Guevara Namer | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Marilyn Nance | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
rana elnemr | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Mame-Diarra Niang | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Otobong Nkanga | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme

O

Frida Orupabo | Give and Take. Bilder über Bilder

P

James Page Archiv der Erfahrungen
Elle Pérez | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Max Pinckers | Give and Take. Bilder über Bilder

R

Walid Raad | Give and Take. Bilder über Bilder
Jo Ractliffe | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Ashfika Rahman | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Volker Renner | Give and Take. Bilder über Bilder
Cecilia Reynoso | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Sebastian Riemer | Give and Take. Bilder über Bilder
Klaus Rose | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen
Martha Rosler | Give and Take. Bilder über Bilder
RaMell Ross | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Pierre Joseph Rossier Archiv der Erfahrungen
Thomas Ruff | Give and Take. Bilder über Bilder

S

Hinrich Schultze | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen
Chris Schwagga | Macht Mittel Geld. Turning the Medal: Image as Currency? Currency as Image!
Fazal Sheikh | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Taryn Simon | Give and Take. Bilder über Bilder
Alon Skuy | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen
John Sturrock | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen

T

John Thomson | Archiv der Erfahrungen
TONA | Chiffren einer Stadt. Photographien von Hans Meyer-Veden
Bouba Touré | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen
Anton Tripp | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen

V

Alexey Vasilyev | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Manfred Vollmer | Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen

W

Walther Bentley Woodbury Archiv der Erfahrungen

Y

Carrie Yamaoka | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Raed Yassin | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
Paul Yeung | Currency. Photographie jenseits der Aufnahme

Ausstellungen

Ausstellungen 2022

Herbert List, <em>Unter dem Poseidontempel, Sounion</em>, 1937. Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv List © Herbert List Estate, Hamburg, Deutschland

Herbert List, Unter dem Poseidontempel, Sounion, 1937. Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv List © Herbert List Estate, Hamburg, Deutschland

Bucerius Kunst Forum
Herbert List. Das Magische Auge
14. Mai – 11. September 2022

Das Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste internationale Gesamtschau des in Hamburg geborenen Fotografen Herbert List (1903-1975) seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Retrospektive spannt den Bogen von seinen surrealistischen Werken vor 1945 über seine bildgewordenen Träume einer lebendigen Antike und die umfassenden Bildreportagen außereuropäischer Kulturen bis zu den Männerakten, mit denen List ein Bekenntnis zur eigenen Homosexualität ablegte.

Sein Werk vor 1945 ist von der Malerei der pittura metafisica und der Kunst des Surrealismus nachhaltig geprägt. Ähnlich wie Giorgio de Chirico oder René Magritte war es Lists Anliegen, das Hintergründige und Mehrdeutige der Wirklichkeit sichtbar zu machen. Viele seiner Aufnahmen, die in Hamburg, Paris oder Athen entstanden, verströmen eine Aura des Geheimnisvollen und Rätselhaften. Im mediterranen Griechenland und Italien verbildlichte List zudem den Traum von einer lebendigen Antike. Eine Wiederbelegung dieser magischen Bildwelt suchte und fand List später in den Trümmern des zerstörten München nach 1945. Nach Kriegsende wandte er sich vor allem dem Fotoessay zu. Es entstanden umfassende Bildreportagen über Neapel, die Karibik, Mexiko, die als Buch oder in den führenden Magazinen und Illustrierten wie LIFE, Heute oder DU veröffentlicht wurden. Sein Interesse an den außereuropäischen Kulturen führte schließlich zu umfassenden Bildserien von nigerianischen, ozeanischen und präkolumbianischen Skulpturen. Weitere Kapitel sind dem Männerakt und den Porträts von Künstlern der klassischen Moderne wie Picasso, Miró, Braque, Chagall, Calder, Morandi oder Schriftsteller:innen wie Pasolini und Ingeborg Bachmann gewidmet.

Insbesondere in den Porträts und seiner frühen Street Photography zeigt sich Herbert Lists Interesse am Austausch mit dem Menschen und dessen Geschichte, die sich auch in seinen Bildreportagen niederschlägt. Seine ‚Currency‘ ist der unvoreingenommene Blick auf sein Gegenüber und das Interesse an seinem Innersten.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit des Bucerius Kunst Forums mit dem Herbert List-Archiv des Münchner Stadtmuseums entsteht, präsentiert zirka 220 Originalaufnahmen aus dem Zeitraum von 1930 bis 1965. Weitere Informationen.

Kuratiert von Dr. Kathrin Baumstark and Dr. Ulrich Pohlmann.

 

Charlotte March, Donyale Luna mit Schmuck für twen, 1966, Schwarzweißfotografie, Baryt, 30 × 40 cm © Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

Deichtorhallen Hamburg:
Sammlung Falckenberg

Charlotte March: Fotografin / Photographer
20. Mai – 4. September 2022

Die groß angelegte Werkschau Charlotte Marchs (1929–2005) in der Sammlung Falckenberg legt den Fokus auf die bisher wenig bekannten Arbeiten der für Ihre Mode- und Werbeaufnahmen bekannten Hamburger Fotografin. Der knapp 7000 Werke umfassenden Nachlass ist seit 2006 Bestandteil der Sammlung Falckenberg. Er bildet die Grundlage für die Neuentdeckung der Fotografin, die für Magazine wie Brigitte, Stern, Vogue, Vanity Fair, Harper’s Bazaar und Twen gearbeitet hat. Das 1977 im Selbstverlag veröffentlichte Buch „Mann, oh Mann – Ein Vorschlag zur Emanzipation des attraktiven Mannes“ wurde breit diskutierte, zeigte es doch erstmalig explizit eine weibliche Sicht auf den männlichen Körper.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Künstlerin, von ihren frühen Fotografien im Hamburg der 1950er Jahre, ihren Reisen nach Italien in den 1960ern, bis hin zu ihren späteren internationalen Mode- und Werbefotografien. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Marchs Tätigkeit in und ihrem Bezug zur Stadt Hamburg, in der sie Zeit ihres Lebens wohnte.

Schon in den 1950er Jahren zeigt uns ihr hochsensibler Blick auf das Nachkriegs Hamburg die verschiedenen Facetten der Stadt und des Menschseins. Ihr Interesse an den Menschen und wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, ihr Blick auf die Ränder der Gesellschaft und der Stadt führt sie auch an marginalisierte, gänzlich unglamoröse Orte. Ihr Blick hinter die Kulissen der Stadt zeigt uns die Lebensumstände von Bonbon-Machern, Schmieden und Kassiererinnen wie auch das Leben auf der Reeperbahn. 

Gerade ihr frühes Werk bildet ein wichtigen, bisher wenig beachteten Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Hamburg und darüber hinaus. Die Ausstellung in der Sammlung Falckenberg wird in enger Zusammenarbeit mit Manju Sawhney realisiert, Fotografin und langjährigen Assistentin Marchs und Archivarin des Bestands.

Kuratiert von Goesta Diercks und Dirk Luckow in Kooperation mit Manju Sawhney.

 

Osamu James Nakagawa, Fences, 2019 © Osamu James Nakagawa

Deichtorhallen Hamburg:
Halle für aktuelle Kunst
Currency. Photographie jenseits der Aufnahme
20. Mai – 18. September 2022

Die Ausstellung Currency: Photography Beyond Capture (Photographie jenseits der Aufnahme) untersucht die künstlerische Auseinandersetzung mit Photographie im "retinalen Zeitalter", in dem Bilder nicht nur Themen und Ereignisse dokumentieren, sondern das Sehen und Gesehen-werden grundlegend prägen. Die Ausstellung zeigt Photographie nicht als Dokument von Essenz oder verbindlicher Wahrheit, sondern als Rahmen und Kontext für erzählerische Erfindungen. Currency betrachtet wie Wissen gewonnen wird und wie dieses über die konzeptuellen Ansätze des Mediums Photographie neu gedacht werden kann.

Die Ausstellung verwebt Formen experimenteller Aufnahmen mit archivarischer und dokumentarischer Praxis und beschwört alle Sinne ansprechende Erscheinungen herauf. Sie inszeniert Arbeiten vielgestaltiger photographischer Praxen und strukturiert diese anhand wesentlicher Motive: der Gegenüberstellung und Dekonstruktion visueller Kanons, der Darstellung aus dem Inneren von Gemeinschaften und sozialen Beziehungen, einer Gegenkartierung des Anthropozäns anhand von durch militärische Besatzung oder extraktivem Kapitalismus geprägten Landschaften, der Zärtlichkeit und der Währung des Intimen jenseits konventioneller Porträts, sowie poetischer Erkundungen alchemistischer Prozesse der Photographie.

Mit Arbeiten von Akinbode Akinbiyi, Claudia Andujar, Ziad Antar, Vartan Avakian, Ragnar Axelsson, Edson Chagas, Oroma Elewa, Anne-Marie Filaire, Lyle Ashton Harris, Leslie Hewitt, Alfredo Jaar, Lebohang Kganye, Clifford Prince King, Osamu James Nakagawa, Guevara Namer, Marilyn Nance, rana elnemr, Mame-Diarra Niang, Otobong Nkanga, Elle Pérez, Jo Ractliffe, Ashfika Rahman, Cecilia Reynoso, RaMell Ross, Fazal Sheikh, Alexey Vasilyev, Carrie Yamaoka, Raed Yassin und Paul Yeung.

Kuratiert von Koyo Kouoh, Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo.

 

Christoph Irrgang, aus der Serie: Behind the Scenes, 2021 © Christoph Irrgang

Deichtorhallen Hamburg:
PHOXXI, the Temporary House of Photography

Behind the Scenes 
20. Mai – 14. August 2022

Die zweiteilige Ausstellung »Behind the Scenes« im PHOXXI, dem temporären Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg dreht sich um Prozesse von Austausch und Veränderung, mit denen die fotografische Sammlung des Hauses konfrontiert ist.

Der Fotograf, Geschäftsmann und Sammler F.C. Gundlach (1926–2021) hat das Sammeln nie ausschließlich als Wertanlage verstanden, sondern ist vor allem seiner Leidenschaft und seinem Engagement, Fotografie zu fördern, nachgegangen. Dennoch ist die private Sammlung F.C. Gundlach mit ihrem hohen kulturellen Wert eine machtvolle kulturelle „Währung“, die zur Gründung des Haus der Photographie in der südlichen Deichtorhalle 2003 führte. 

Im Fokus dieser Ausstellung steht der Umzug der Bestände der Sammlung F.C. Gundlach, der durch die umfassende, dreijährige Sanierung des Gebäudes notwendig wurde. Der in Hamburg ansässige Fotograf Christoph Irrgang begreift den Umzug der Sammlung F.C. Gundlach als künstlerische Herausforderung, die er fotografisch in ebenso sachlicher wie poetischer Auseinandersetzung begleitet. Fasziniert ihn dabei die nicht öffentliche und sehr intime Arbeitssituation in den Magazinen und Depots, bildet er anhand begrifflicher Gegensätze wie ‚hell/dunkel‘ oder ‚innen/aussen‘ sichtbare, aber auch erst sichtbar zu machende Details der Arbeit mit der Sammlung ab.

Ergänzt wird Irrgangs analytisch-fotografische Arbeit durch eine Kooperation mit der Hamburger Fotofachzeitschrift Photonews. Zeitung für Fotografie. Die Atmosphäre und das internationale Flair der Paris Photo, der seit 1997 weltweit größten fotografischen Messe mit Beteiligung internationaler Galerien, Verlage und Prominenz, wird von den Photonews Redakteur*innen Anna Gripp und Denis Brudna regelmäßig fotografisch beleuchtet. Die alljährlich im November im Grand Palais stattfindende internationale Messe mit etwa 200 beteiligten Galerien und Verlagen hat längst die Bedeutung einer machtvollen „Börse“ der Fotografie erlangt. Für den Sammler F.C. Gundlach hatte die Paris Photo im Jahreskalender größte Bedeutung – dort traf er andere Sammler, Freunde, Galeristen und Künstler, frischte seine Kontakte auf, knüpfte neue Verbindungen und – kaufte fotografische Kunst. 

Bieten Irrgangs farbige und schwarz-weiße Fotografien in detaillierten Ansichten einen Einblick in den Mikrokosmos einer privaten Sammlung, eröffnen Brudna und Gripp in Form filmischer Beiträge und einer Fülle von Fotografien der Paris Photo einen spannungsvollen und atmosphärisch dichten Blick über das vibrierende Treiben des internationalen Events unter der gläsernen Kuppel des Grand Palais.

Kuratiert von Dr. Sabine Schnakenberg (Kuratorin der Sammlung F.C. Gundlach).

 

Sara Cwynar, Glass Life (Videostill), 2021, Sechs-Kanal Video mit Ton, 19:02 Min. Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, The Approach, London und Foxy Production, New York © Sara Cwynar

Hamburger Kunsthalle
Give and Take. Bilder über Bilder
20. Mai – 29. August 2022

»Give and Take« – Geben und Nehmen – beschreibt Prozesse des Austauschs und der Aneignung von Bildmaterial in der zeitgenössischen Fotografie. Bilder zirkulieren und migrieren über geographische, kulturelle und soziale Grenzen hinweg. Die Kontexte, in der ein und dieselbe Fotografie heute erscheint, haben sich potenziert und damit auch ihre Wirkung. Die Bedeutung von Bildern – auch des eigenen – lässt sich kaum noch kontrollieren. In diesem Spannungsfeld eignen sich Künstler*innen Bilder aus den verschiedensten Feldern an, um die Mechanismen der Produktion von Realitäten und Identitäten zu erforschen.

Von frühen Bildarchiven, historischen Filmaufnahmen und Museumssammlungen, über die klassischen Printmedien bis hin zu digitalen Bildern auf Social Media und in Bildersuchmaschinen reichen die Materialsammlungen, aus der sich Künstler*innen der Ausstellung bedienen. In fotografischen, filmischen und installativen Arbeiten reagieren sie auf Bilder, die aus einer anderen Zeit stammen oder für einen anderen Zweck entwickelt wurden. Angefragte Künstler*innen: Viktoria Binschtok, Sara Cwynar, Louise Lawler, Max Pinckers, Walid Raad, Sebastian Riemer, Volker Renner, Taryn Simon u. a. Weitere Informationen.

Kuratiert von Dr. Petra Roettig, Stephanie Bunk, Leona Marie Ahrens.

Hans Meyer-Veden, Rethespeicher in Hamburg-Wilhelmsburg © Nachlass Hans Meyer-Veden, Stiftung F.C. Gundlach

Jenisch Haus
Chiffren einer Stadt. Fotografien von Hans Meyer-Veden
Mit drei Interventionen des Fotografen Michael Meyborg, der mpz Filmgruppe und des Street-Art Künstlers TONA
Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach im Jenisch Haus
20. Mai 2022 – 13. Februar 2023

Auf dem Weg zum Meer trifft die Elbe auf Hamburg und gibt der Stadt am Fluss ihren besonderen Charakter. Der Fotograf Hans Meyer-Veden hat die Stadt am Strom über mehr als drei Jahrzehnte hinweg in ausdrucksstarken Bildern festgehalten: Ein Flaneur mit Kamera, zu Fuß unterwegs in den Straßen und Gassen, am Wasser und in der Marsch. Mit sicherem fotografischem Blick wählte er seine Motive: Architekturensembles und -details in den schmalen Gassen von Altona und zwischen den Kontorhäusern der Speicherstadt, technische Apparaturen und Anlagen im Hafen, Natur in Stadt und Land und die immer wieder neu erscheinende Wasseroberfläche der Elbe.

Geboren 1931 in Stade und 1982 nach Altona gezogen hat Meyer-Veden den urbanen Raum in seiner Vielfalt und seinem Wandel bis zu seinem Tod 2018 in seiner ihm eigenen Bildsprache fixiert. Seine fotografischen Erkundungen gewinnen ihre Spannung aus dem Gegensatz zwischen der subjektiven, fein gestalteten Ästhetik einerseits und einem Streben nach objektiver Darstellung andererseits. Auffallend ist dabei die Abwesenheit der Menschen: Im krassen Gegensatz zu den Vertretern der klassischen Street Photography rückte Hans Meyer-Veden die Bewohner der Stadt nicht in den Fokus seiner Aufnahmen. Diese besondere Haltung hat er selbst mit einem „radikale[n] Wechsel in der Gebrauchsweise von Photographie“ erklärt, die er 1982 in der Begegnung mit der Großstadt als notwendig empfand: Weg von der „Ästhetik eines repräsentativen Augenblicks“ hin zu einer „auf das Ganze gerichteten Beobachtung“.

Im Rahmen der 8. Triennale der Photographie unter dem Motto ‚Currency‘ ergänzen drei Interventionen die Ausstellung um alternative Blickwinkel, die Hans Meyer-Vedens Themen und Aufnahmen perspektivisch erweitern: Eine Werkgruppe des Fotografen Michael Meyborg zeigt das Leben der vor allem türkischstämmigen Gastarbeiter in Altona um 1980, der Film „Terrible Houses in Danger“ der mpz Filmgruppe holt den Protest der Hausbesetzer an der Hafenstraße bis 1985 ins Bild und die seit 1999 entstandenen Arbeiten des Street-Art Künstlers TONA  laden zu einer aktuellen Form der visuellen Auseinandersetzung mit der urbanen Gesellschaft am Fluss ein. Weitere Informationen.

Die Ausstellung umfasst 100 Handabzüge des Fotografen Hans Meyer-Veden, eine Tafel mit Dokumentarfotografien von Michael Meyborg, eine Videopräsentation der mpz Filmgruppe und eine Wandinstallation von TONA.

Kuratiert von Sebastian Lux, Jasmin Seck (Stiftung F.C. Gundlach) und Nicole Tiedemann-Bischop (Leiterin des Jenisch Hauses).

 

Formafantasma, Cambio, 2020, video still

Kunsthaus Hamburg
Formafantasma: Seeing the Wood for the Trees
20. Mai – 31. Juli 2022

Die Ausstellung im Kunsthaus Hamburg zeigt drei Teile aus dem umfangreichen Rechercheprojekt Cambio des italienischen Designduos formafantasma. In Form von collagierten Bildessays zeichnen sie darin die Entwicklung und Regulierung der globalen Holzindustrie nach, die im 18.- 19. Jahrhundert vor allem in den kolonialisierten Regionen entstand. Die Erfassung der Natur als Rohstoff und Handelsware sowie die Beziehung des Menschen zur Natur wird hier im Spiegel historischer, wissenschaftlicher und dokumentarischer Fotografien und Filmausschnitten beleuchtet. Das Greenscreen-Verfahren dient den Künstlern dabei als prägendes Gestaltungsmittel, welches auf visueller Ebene der Vielschichtigkeit der Narration und Informationsquellen entspricht.

Die beiden filmischen Essays Cambio und Seeing the Wood for the Trees machen deutlich, welche Rolle die europäischen und globalen Regularien bei der Kontrolle der Holzindustrie spielen und welche Bedeutung diese für die globale Klimakrise hat. Die Arbeiten fragen, wie ein weitreichenderes Verständnis von Materialität für einen ganzheitlichen Anspruch an Design und an unsere Beziehung zur Welt dienen kann. Die Videos ziehen eine Verbindungslinie von der Naturbeschaffenheit des Holzes zu ihren abstrakten, aber allgegenwärtigen Implikationen von Ausbeutung, Kolonialismus und Konsumkultur.

Ein zusätzlicher, rein mit Lasertechnologie erzeugter Film (Quercus) entstand in Zusammenarbeit mit dem Philosophen und Botaniker Emanuele Coccia. Aus der Perspektive eines imaginären Waldes stellt er mit seinem philosophischen Narrativ das menschliche Überlegenheitsgefühl in Frage und beschreibt, wie groß die Abhängigkeit des Menschen von der natürlichen Beschaffenheit der Bäume ist. Der Laserscanner, mit dem der Film erstellt wurde, dient ursprünglich der Kartografie und Archäologie, wird neuerdings aber auch zur selektiven Rodung in der Holzindustrie eingesetzt. 

Formafantasma ist ein forschungsorientiertes Designstudio, das die ökologischen, historischen, politischen und sozialen Faktoren untersucht, welche für das Designs heute prägend sind. Seit der Gründung des Studios im Jahr 2009 sehen sich die Italiener Andrea Trimarchi und Simone Farresin einem verantwortungsvollen Bewusstsein verbunden und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz des Designthinking. Weitere Informationen.

Kuratiert von Katja Schroeder.

 

LaToya Ruby Frazier, Tuklor and Moses West Helping Deontray Crocket and a Flint Community Member Refill Jugs to Distribute to Elderly and Disabled Community Members (Ms. Rene Cobb and Shea Cobb Look On, and a Flint Community Member Passes By), Flint, Michigan, 2019. Archival Inkjet Print on Hahnemühle FineArt Baryta, 40 x 30 inches (101.6 x 76.2 cm) © LaToya Ruby Frazier. Courtesy of the artist and Gladstone Gallery

Kunstverein in Hamburg
LaToya Ruby Frazier: Flint is Family, Act III
20. Mai – 2. Oktober 2022

Der Kunstverein in Hamburg präsentiert mit Flint is Family, Act III von LaToya Ruby Frazier (*1982) den letzten Teil einer Fotoserie, die die von 2014 bis 2019 dauernde Wasserkrise in Flint, Michigan, dokumentiert. Über das Aufzeichnen der Geschichten der Bewohner:innen von Flint zeigt Frazier die unmittelbaren Auswirkungen der Vernachlässigung der städtischen Wasserversorgung durch Industrie und Regierung auf das Leben der Gemeindemitglieder.

In dem letzten Akt zeigt Frazier, wie Shea Cobb, Amber Hasan und sie selbst – drei afroamerikanische Frauen aus der Arbeiterklasse – das Ruder in die Hand nahmen, um einer Community, die Angriffen ausgesetzt ist, Ressourcen und Hilfe zukommen zu lassen.

Frazier knüpft an die künstlerischen Praxis von Gordon Parks und Ralph Ellison und deren Fotografien aus dem Harlem der 1940er Jahre an und nähert sich den Ungerechtigkeiten von heute als Fortsetzung dieser sozialen, formal pointierten wie politisch eindringlichen Dokumentarfotografie. Fraziers Aktivismus, der sich auf die aktive Auseinandersetzung mit Fragen sozialer Ungerechtigkeit, Arbeitnehmer:innenrechten, Rassismus und Umweltverschmutzung in Städten konzentriert, die durch die Deindustrialisierung in den Ruin getrieben wurden, findet in dem Thema der 8. Triennale der Photographie – Währung –  eine genuine Entsprechung. Weitere Informationen.

Kuratiert von Nicholas Tammens.

 

Album mit Studioportraits, Stadtansichten und Landschaftsaufnahmen aus Singapur; 1868; MARKK Fotografische Sammlung © MARKK, Foto: Paul Schimweg

MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Archiv der Erfahrungen
20. Mai – Oktober 16. 2022

Fotografien scheinen oft Aufzeichnungen vergangener Momente, Ereignisse und Erinnerungen zu sein. Mit Materialien aus verschiedenen geopolitischen Regionen und sozialen Hintergründen aus der ganzen Welt wird das Fotoarchiv zu einer Quelle von sich überschneidenden Geschichten. Im Mittelpunkt der Ausstellung "Archiv der Erfahrungen" im MARKK steht ein Fotoalbum aus dem Jahr 1868, das mit der Stadt Singapur und einer Hamburger Kaufmannsfamilie verbunden ist. Die Ausstellung thematisiert die vielschichtigen Erinnerungen und umstrittenen Bedeutungen eines solchen ursprünglich privaten Bildbestandes, der heute Teil der fotografischen Sammlung des MARKK ist. Die visuelle Begegnung der Sujets, der Materialität und der Verbreitungswege wird mit dem übergeordneten Thema der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 "Currency" in Resonanz treten.

Die Ausstellung zeigt beeindruckende Fotografien von Menschen, Landschaften und Architekturen mit Bezug zu Singapur und Südostasien aus den ersten Jahrzehnten der Fotografie. Die Ausstellung geht davon aus, dass das Museum ein Ort ist, der das Potenzial hat, neue Bezugsrahmen zu eröffnen, in denen Fotografien die vorherrschenden Narrative unterbrechen können. Sie versucht, Wahrnehmungen zurückzufordern, die durch den Konsum von Fotografien geformt wurden, insbesondere in Szenarien, in denen Fotografien als Werkzeuge zur Registrierung und Fixierung von Identitäten und zur Anhäufung von Wissen und damit von Macht über andere verwendet wurden. Der Künstler Kelvin Haizel, der im Rahmen von „MARKK in Motion“ als Artist in Residency am MARKK arbeitet, wird sich mit dem Fotoarchiv auseinandersetzen, um ein entsprechendes Kunstwerk für die Ausstellung zu schaffen und so diese Muster der Wertbildung und Einschreibung zu hinterfragen.

Kuratoren: Martha Kazungu und Gabriel Schimmeroth.

 

Baha Targün mit Megaphon am Werkstor von Ford in Köln-Niehl, August 1973 © Gernot Huber

Museum der Arbeit
Streik! Fotogeschichten von Arbeitskämpfen
20. Mai – 3. Oktober 2022

Die Ausstellung wird am Beispiel verschiedener historisch und medial bedeutsamer Arbeitskonflikte den Versuch unternehmen, eine Ikonografie des Protests aufzuzeigen. Dabei soll sich der Blick vor allem auf die Beteiligten und ihre Erfahrungen richten: auf Akteur*innen, Aktionsformen, Solidarisierungen und auf den Umgang mit Erfolg oder Niederlagen. Darüber hinaus sollen der mediale Umgang der Protestform des Streiks und deren öffentliche Wahrnehmung thematisiert werden.

Ausgangspunkt der Ausstellung werden die Streiks sein, die mit den Strukturkrisen der einst führenden regionalen Branchen verbunden sind: das Zechensterben in den 1960er Jahren und die Stahlkrise ab den 1980er Jahren im Ruhrgebiet (Besetzung Rheinhausen) sowie die Werftenkrise in Hamburg („HDW-Besetzung“). Die Montankrise und der Niedergang des Schiffbaus haben die beiden Regionen stark beeinflusst und die Abwehrkämpfe haben für die Identität der Arbeiter*innen eine wichtige Rolle gespielt - sie sind Teil der regionalen Erinnerungskultur geworden. 

Kuratiert von Stefan Rahner.

Aus der Ausstellung Macht. Mittel. Geld. © Chris Schwagga

 

Museum für Hamburgische Geschichte
MACHT. MITTEL. GELD. Image as currency? Currency as image!
20. Mai – 15. August 2022

Das Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) präsentiert gemeinsam mit der mexikanisch-deutschen Kuratorin Yolanda Gutiérrez und dem ruandischen Fotografen Chris Schwagga eine zwischen musealen Objekten, Tanz und Photographie angesiedelte künstlerische Installation. Inspiriert vom Motto der Phototriennale und von der Objektgruppe der Kolonialmünzen in der Sammlung des Museums sollen die Münzen durch eine fotographisch festgehaltene tänzerische Intervention in Bewegung gebracht werden. 

Mit der Tänzerin Eva Lomby, mit der Gutiérrez bereits zusammengearbeitet hat, wird die Ausdruckskraft des Körpers als Inspirationsquelle in den Schaffensprozess Schwaggas mit einbezogen. Es entsteht eine Collage aus Fotographien und Exponaten aus dem Museum für Hamburgische Geschichte und u.U. auch aus dem Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK). Der Fotograf beleuchtet dabei verschiedene Aspekte aus unterschiedlichen Perspektiven: historische, (post-)koloniale, kulturelle, soziale, ästhetische, technische. Schwagga nimmt dabei gleichzeitig den Blick der ehemals Kolonisierten auf. Welche Bedeutung und Funktion hatten diese Münzen – für wen? Welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Auswirkungen hatte die Einführung der Kolonialwährung in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika? Durch die künstlerische Installation soll in mehrfacher Hinsicht ein Perspektiv- und Bedeutungswechsel ermöglicht werden, der ein anderes Licht auf die Geschichte wirft.

Kuratiert von Yolanda Gutiérrez.

Herbert List (1903–1975), Trepanation, 1944/46, Silbergelatinepapier, Münchner Stadtmuseum © Magnum Photos / Herbert List Estate Hamburg (Detail)

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G)
Präuschers Panoptikum. Ein Bilderbuch von Herbert List
20. Mai – 18. September 2022

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) widmet sich im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 der Neuinterpretation von zwei Werkkomplexen des Hamburger Fotografen Herbert List (1903–1975).

Der erste Teil der Ausstellung präsentiert das noch nie gezeigte Fotobuchprojekt Präuschers Panoptikum zu einem Wiener Wachsfigurenkabinett, in dem List 1944 Aufnahmen von historischen Figurengruppen, Märchenszenen und medizinisch-anatomischen Darstellungen macht. Sein Interesse galt dabei der Verlebendigung der Szenen durch die Kamera und dem gleich darauf folgenden Zerbrechen der Illusion in einem damals schon aus der Mode gekommenen Unterhaltungsmodell.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich Herbert Lists Aufnahmen von jungen Männern und Skulpturen, die seit den 2000er Jahren als Vorreiter des „Queer Gaze“ wiederentdeckt wurden – einer Bildsprache, die Geschlechterstereotype und damit verbundene Machtverhältnisse in Frage stellt.

Beide Themen verbindet das Interesse des bekennenden homosexuellen Fotografen am Populären, am Kitsch und an der körperlichen Einbindung der Betrachter*innen in seine Sujets. Die Ausstellung zeigt rund 70 Fotografien von Herbert List aus den 1930er und 1940er Jahren sowie Zeitschriftenartikel, einzelne Wachsfiguren und deren Vorlagen aus der Kunstgeschichte sowie den originalen Buchentwurf für Präuschers Panoptikum. Weitere Informationen.

Kuratiert von Dr. Esther Ruelfs and Sven Schumacher.

Übersicht

Mit Triennale Expanded wird im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg eine Plattform für die lokale Hamburger Fotografie-Szene geschaffen. Ziel des Programms ist, die Hamburger Fotoszene in all seiner Vielfalt für das lokale, aber auch das nationale und internationale Publikum sichtbar zu machen und einen temporären Raum für den Austausch und die Begegnung mit Fotografie in und aus Hamburg zu schaffen. Triennale Expanded startet mit dem Festival Wochenende der Triennale, das vom 2. bis zum 6. Juni 2022 stattfindet.

Ausgewählte Projekte: Freie Fotograf*innen, Künstler*innen, Kurator*innen und Kollektive mit Arbeits- und Lebensmittelpunkt sowie Wohnsitz in Hamburg konnten sich im Herbst 2021 über einen Open Call bewerben. Gesucht und ausgewählt wurden Projekte, die sich innovativ mit dem Medium Fotografie auseinandersetzen und Bezug auf das zentrale Thema Currency nehmen. 12 von ihnen wurden von einer Jury ausgewählt, erhalten eine Förderung und stellen ihre Projekte im Rahmen der 8. Triennale der Photographie in Hamburg vor. 

Satelliten Ausstellungen: Hamburger Galerien und Kunstorte, die sich während des Triennale-Festivals (vom 2. bis zum 6. Juni 2022) und darüber hinaus mit dem Medium Fotografie auseinandersetzen, wurden zudem eingeladen, sich mit ihrem eigenen Programm am offiziellen Festivalprogramm zu beteiligen. 

Ausgewählte Projekte

Cloud Index © Jonas Fischer
Cloud Index © Jonas FischerCloud Index © Jonas Fischer
<em>Die Bilder der Anderen. Searching for Mr X</em> © Karsten KronasDie Bilder der Anderen. Searching for Mr X © Karsten Kronas
Eine Einstellung zur Care-Arbeit © Julia Tielke, Almuth AndersEine Einstellung zur Care-Arbeit © Julia Tielke, Almuth Anders
<em>House of Assembly</em> (video still), 2022 © Michael KohlsHouse of Assembly (video still), 2022 © Michael Kohls
<em>Foto – Intervention Ein performativer Abend zur Fotografie</em> © Leif-Erik SchmittFoto – Intervention Ein performativer Abend zur Fotografie © Leif-Erik Schmitt
<em>ICH BIN, WEIL DU BIST</em> © Prince Jacon „Osinachi“ IgweICH BIN, WEIL DU BIST © Prince Jacon „Osinachi“ Igwe
<em>ISO (TO GO)</em> © Robin HinschISO (TO GO) © Robin Hinsch
<em>Sharing Laboratory. Austausch als Währung</em> © Marta DjourinaSharing Laboratory. Austausch als Währung © Marta Djourina
<em>tempo</em> © Ines Könitz, Lucie Marsmanntempo © Ines Könitz, Lucie Marsmann
<em>Wigs & Gloves, Marnie Scarlet</em> © Julia GaesWigs & Gloves, Marnie Scarlet © Julia Gaes
<em>Film Still Wings, Steps, Fire</em> (2021) © Elina SaalfeldFilm Still Wings, Steps, Fire (2021) © Elina Saalfeld
<em>Zerstörung des Labors zugunsten des Experiments. Die Welle</em> (2020–2021) © Jörg GläscherZerstörung des Labors zugunsten des Experiments. Die Welle (2020–2021) © Jörg Gläscher
×

ZOLLO / Alster-Bille-Elbe PARKS
Jonas Fischer: Cloud Index
2. – 6. Juni, 2022

cloud-index.cloud ist ein wachsendes Online-Archiv, das Wolkenbilder von Orten fossiler Verbrennung sammelt und präsentiert.

 

Kraftwerk Bille
Die Bilder der Anderen

2. – 6. Juni, 2022

Die Bilder der Anderen eröffnet Bildwelten und gesellschaftliche Räume in Kontexten von Archiven.

Participating artists: Karsten Kronas, Lucie Marsmann, Max Ernst Stockburger, Jan Borreck, Sari Schildt
Curated by: Sari Schildt, Julia Gaes, Jan Borreck

 

ZOLLO / Alster-Bille-Elbe PARKS
Almuth Anders: Eine Einstellung zur Care-Arbeit
2. – 6. Juni, 2022

Das Liebevolle, die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Care-Arbeit steht im unauflösbaren Widerspruch zur Arbeitsausbeutung, der sie ausgesetzt ist.

 

Enfants Artspace
Paula Markert und Michael Kohls: Forms of Representation / House of Assembly
5. – 6. Juni, 2022

In einem kollaborativen Projekt bearbeiten die Fotograf*innen Paula Markert und Michael Kohls Fragen zur Un- und Sichtbarkeit jüdischen Lebens in Deutschland und der Bedeutung von Religionen für politische Diskurse.

 

Frappant e.V.
Foto – Intervention. Ein performativer Abend zur Fotografie

4. Juni, 2022

Der Abend bietet interdisziplinäre Perspektiven auf die Fotografie mit einer performativen Intervention zu dem Mailart-Projekt , einem Filmabend zur Fotografie mit anschließender Diskussion, einem Fotografiequiz und einer gemeinschaftlichen Ausstellungskuration mit eingereichten Fotografien. 

Teilnehmende Künstler*innen: Eine Gruppe von Studierenden und Dozent*innen der Folkwang UDK, Thomas Seelig sowie die Gäste der Talkrunde

Kuratiert von: Alexander Hagmann, Paula Markert, Irina Ruppert

 

M.Bassy
ICH BIN, WEIL DU BIST: NFT & KRYPTO-KUNST ALS SOZIAL ENGAGIERTE KUNSTPRAXIS mit Osinachi, Lerato Shadi, Nikomambo

2. – 3. Juni, 2022

Das Panel »ICH BIN, WEIL DU BIST«: NFT & KRYPTO-KUNST ALS SOZIAL ENGAGIERTE KUNSTPRAXIS bei M.Bassy möchte in den Bereich der NFT- und Krypto-Kunst eintauchen und lädt den NFT-Künstler OSINACHI dazu ein, in einen lebendigen Dialog über eine solidarische Ökonomie und sozial engagierte Kunstpraxis mit der Künstlerin LERATO SHADI zu gehen und dabei die NFT-Sphäre von unterschiedlichen Blickwinkeln aus – wirtschaftlich, künstlerisch, gesellschaftlich und technisch – anzugehen. 

Kuratiert von: M. Bassy Collective

 

Dieses Event findet auf Telegram statt. Zugang zum Chat ISO (TO GO) auf isooo.live
ISO (TO GO) – Spaziergang für dich und deine Handykamera
4. Juni, 2022

ISO (TO GO) ist ein digitales Format des Hamburger Performance-Duos Granderath&Oliveira in Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler und Programmierer Torben Spieker. Der Chat ist Teil des mehrteiligen, partizipativen Projekts ISO zum Thema Privatfotografie, das Granderath&Oliveira 2021 am LICHTHOF Theater Hamburg realisiert haben. ISO verbindet die beiden omnipräsenten Alltagspraktiken Fotografieren und Chatten und erprobt die radikale Erweiterung des Theaters in den digitalen Raum.

 

Labor Herr Rose
Sharing Laboratory. Austausch als Währung

1. – 6. Juni , 2022

Eine Woche lang wird das gemeinschaftliche Farblabor Herrrose zu einer Fabrik der Bilder, einem Ort der kollektiven Bildproduktion an dem in Austausch mit den Besucher*inen kameralose Fotografieexperimente entstehen und gezeigt werden. 

Teilnehmende Künstler*innen: Stefanie Becker, Marta Djourina, Patrick Knuchel, Benjamin Kummer, Kolja Linowitzki, Sara-Lena Maierhofer, Lena Oehmsen, Wirkus / Pries, Frederick Vidal, Erica Bialowons, Janina Wick, Irina Ruppert

Kuratiert von: Sara-Lena Maierhofer and Frederick Vidal


Raum für Illustration
Ines Könitz und Lucie Marsmann: tempo
3. – 5. Juni, 2022

In tempo blicken Ines Könitz und Lucie Marsmann auf vergangene Urlaubstage in Italien und spüren dabei Gefühlen und Sehnsüchten nach.

 

Galerie Oel-Früh
Julia Gaes: Wigs & Gloves
2. – 6. Juni, 2022

Wigs & Gloves bringt Performances in einer Vielfalt von Gender zur Geltung.

Künstler*innen: Julia Gaes, UFF, Georg Müller, Michelle Müller, Mählerbrandt

Performer*innen: Asha Jones, Marlene Kiepke, Hasard le Sin, Kanae Mito, UFF, Lola la Tease, Betty Fvck, Giddy Heights, Marnie Scarlet, Theodora Rex, Dave The Bear, Lucy Lovegun, Lexy Nightcat, Arden Delacour, Miss Setty Mois, Viktoria Lapidus, Sherry Vine, The Ryan Stecken, Bonnie Boux, Seymour Bottoms, Miss Rudy Ruby, The Electrik Poodles, Alexander the Great, Felicia Diamond, Velvet Rose, Eve Champagne, Tristan Ginger, Darvish, La Viola Vixen, Chlorophyll von Needle

 

Mikropol
Elina Saalfeld: Steps, Wings, Fire
3. – 5. Juni, 2022

Die Videoinstallation steps, wings, fire (2021) stellt Fragen über historische Objekte als Beweisgegenstände für Erzählungen – und wie sie als Trophäen und Währung funktionieren.

Kuratiert von: Seda Yıldız

 

Design Zentrum Hamburg
Zerstörung des Labors zugunsten des Experiments
2. – 8. Juni, 2022

Der Titel der Ausstellung spielt auf die Fragilität der gegebenen Situation an, aber auch auf den Mut, sich der Konstruiertheit von Realität künstlerisch zu nähern und deren Brüche und Veränderungen zu offenbaren: Zwischen der Fassade und dem Inhalt / der Information und der Bedeutung offenbaren sich Widersprüche, die Selbstbild, Fremdbild und das Abbild der Dinge in Frage stellen.

Künstler*innen: Peter Bialobrzeski, Klaus Elle, Florian Geiss, Jörg Gläscher, Andreas Herzau, Pepa Hristova, Julia Knop, Henrik Spohler, Ruth Stoltenberg und Alexandra Weber

Kuratiert von: Sebastian Lux

Satelliten Ausstellungen

Liste der teilnehmenden Galerien und Kunsträume:

Akademie für Fotografie
THERE WE ARE
31.5.–14.6.2022
Künstler*innen: Nikolai Frerichs, Andreas Hopfgarten, Marie  Hölscher, Christian Piel, Moritz Rehbein, Katinka Schütt, Angela Simi, Yves Suter, Michael Taterka, Jan Volbracht, Sabrina Weniger
Kuratiert von: Tine Reimer & André Hemstedt 

Altonaer Museum (Dock)
Fotowettbewerb an Hamburger Schulen
12.5.–7.7.2022
Künstler*innen: Schüler*innen von Hamburger Schulen

Atelierhaus 23
in memoriam Herbert Wagner (1953 – 2020)
PHOTOARBEITEN / PHOTOWORKS
21.5.–6.6.2022
Künstler / Artist: Herbert Wagner
Kuratiert von / Curated by: Margit Tabel-Gerster

Café Pause - Honigfabrik
Die Zerbrechlichkeit einer Spur
2.–30.6.2022
Künstlerin: Amina Zoubir
Kuratiert von: Helge Kollmann

Capitis Galerie
KALEIDOSCOPE
2.6.–30.7.2022
6 Positions from the Leica Oscar Barnack Award (LOBA) 2011–2021
Künstler*innen:
Evgenia Arbugaeva, Jan Grarup, Ana María Arévalo Gosen, Jing Huang, Stéphane Lavoué, Nikita Teryoshin
Kuratiert von: Anatol Kotte

Deutsches Hafenmuseum
Abholzung und Klimawandel in Tansania. Eine Fotoreise von Imani Nsamila
1.–6.6.2022
Künstlerin: Imani Nsamila
Kuratiert von: Gottfried Eich

Eduard Bargheer Museum
PASSIONE E DESTINO
Aufbruch des Fotografen Herbert List und des Malers Eduard Bargheer in die mediterrane Welt
15.5.–18.9.2022
Künstler: Eduard Bargheer, Herbert List
Kuratiert von: Dirk Justus, Peer-Olaf Richter

FIDS Open Research Lab
FIDS (Flight Information Display System)
31.5.–7.8.2022
Künstler: Claudius Schulze

FREELENS Galerie
Give My Regards to Elizabeth
12.5.–4.8.2022
Künstler: Peter Bialobrzeski
Kuratiert von: Peter Lindhorst

Friedhof Ohlsdorf
Garten der Frauen: „Transformationen”
3.6.–15.9.2022
Künstlerin: flotofoto Gisela Floto
Kuratiert von: Dr. Rita Bake, Gisela Floto

FRISE
This Time with Style
28.5.–6.6.2022
Künstler*innen: Andrea Becker-Weimann, Julia Metropolit, Caspar Sänger, Lukas Sonnemann
Kuratiert von: Andrea Becker-Weimann

Galerie 21 – Künstler_innenhaus Vorwerk-Stift
#1
USUS FRUCTUS ABUSUS
20.–22.5.2022
Künstlerin: Gloria Oyarzabal
Kuratiert von: Elena Victoria Pastor

#2
ATEMETA
3.–6.6.2022
Künstler*innen: Aras Gökten & Jewgeni Roppel

Galeriehaus Hamburg
Stille_inbetween_ Fotografie & Tanz
2.–7.6.2022
Künstlerin: Chris Kremberg

Galerie hsslmnn
Gartenliege-Holz-rollbar – Cather – € 349,-
2.6.–19.6.2022
Künstler: Kai-Uwe Gundlach
Kuratiert von: Kai-Uwe Gundlach c/o hsslmnn

Galerie Ladøns
Steindamm-Atlas
2.–12.6.2022
Künstlerin: Alexandra Polina

Galerie Melike Bilir
Ordinary Grief
28.5.–12.6.2022
Künstlerin: Parisa Azadi
Kuratiert von: Bettina Freimann (Âme Nue), Melike Bilir (Galerie Melike Bilir)

#2
KOWITSCH 
Aktuelle Infos zur Laufzeit und zu den Öffnungszeiten auf der Website
Künstler: Robin Hinsch

Galerie Perspectivas d'Arte
Streetart-Hamburg Hafenstraße
29.5.–20.6.2022
Künstlerin: Gudy Steinmill-Hommel

Galerie Schimming
PALOMA
23.6.–20.8.2022
Künstler*innen: F.C. Gundlach, Edgar Leciejewski
Kuratiert von: Edgar Leciejewski, Sebastian Lux

Gallery Lazarus
Nicht gut genug, not good enough
2.–6.6.2022
Künstlerin: Kristin Schnell
Kuratiert von: Anja Kneller

GEDOK Hamburg
stories.still
21.6.–9.7.2022
Künstlerinnen: Jacqueline Christiansen, Francesca Cogoni-Hempfling, Gabriele Kurth-Schell, Tilla Lingenberg, Monika Lutz, Hanna Malzahn, Sibylle Möller, Brigitte Neureuther, Ele Runge, Mara Scholz, Heidemaria Thiele, Johanna Wunderlich, Anna Würth, Alexandra Hinz-Wladyka

GWA St. Pauli
Konstrukt

1.6.–15.6.2022
Künstler: Öncü Hrant Gültekin
Kuratiert von: Seda Yildiz

Institut français Hamburg
Europa der Werte. Kooperation in der EU im Zeichen der Ratspräsidentschaft
2.6.–30.6.2022
Kuratiert von: Institut français de Hambourg, Sophie Udave, Brigitte Zinke

Kraftwerk Bille

#1 Zählerwerk
»FOLLOW UP TALENTE 2022 in Kooperation mit FUTURES

2.–6.6.2022
Künstler*innen: Max Ernst Stockburger, Angelina Vernetti, Daniel Chatard, Josh Kern, Natalia Kepesz
Kuratiert von: follow up – Freundeskreis des Hauses der Photographie

#2 Kesselhalle
Spuren der Zerbrechlichkeit
31.5.–10.6.2022
Künstler: Claudius Schulze
Kuratiert von: Bettina Freimann 

#3 Zählerwerk
Städtische Verdichtung
Urban Densification
2.6.–6.6.2022
Künstler*innen: Nicole Keller, Oliver Schumacher
Kuratiert von: Nicole Keller

#4 Zählerwerk 
Tatsachenbehauptung
Allegation of Facts
2.–6.6.2022
Künstlerin: Eva Häberle

kulturreich / studio | one
Fluid
2.–6.6.2022
Künstler*innen: Velvet Choli, Leoni Marie Hübner, Marvin Darko, Mateusz Dworczyk, Loreen Reschke, Julia Sang Nguyen, Pascal Schmidt
Kuratiert von: Leoni Marie Hübner, Ulrike Klug, Anja Kneller, Pascal Schmidt

KunstforuM51
GSTETTN
2.6.–2.7.2022
Künstlerin: Regina Anzenberger

Künstlerhaus Georgswerder
WERT : NATUR
2.–6.6.2022
Künstler*innen: Valérie Wagner, Michael Eicks, Petra Hoppe, Peter Czikowski, u.a. / i.a.
Kuratiert von: Valérie Wagner, Petra Hoppe

Künstlerhaus Hamburg Bergedorf
Transformation
2.–6.6.2022
Künstler*innen: Farideh Jamshidi, Maik Gräf, Jutta Konjer, Peter Schindler, Jewgeni Roppel, Eun Jung Sim, Seok Lee, Wittwulf Y Malik, Britta Wiesenthal, Rolf Naedler, Max Czycholl, Tim Kubach
Kuratiert von: Peter Schindler, Farideh Jamshidi

MeetFrida Art Space
Beyond Image
2.–23.6.2022
Künstler*innen: Michael Wesely, Franziska Ostermann, Farzin Faroutan, Annique Delphine, Janine Kühn, Jamal Cazaré, Ivo von Renner
Kuratiert von: Constanze Wallenstein

Mikiko Sato Gallery
Eine nicht austauschbare Natur
24.6.–30.7.2022
Künstler: Shingo Yoshida

Mundhalle e.G.
Ruled by touch
3.–6.6.2022
Künstler*innen: Hien Hoang, Annemie Martin, Teresa Pistorius, Melina Papageorgiou, Jana Kießer

Nachtspeicher 23
Scheinfeld
20.5.–10.6.2022
Künstler: Lars-Ole Bastar, Martin Wellermann
Kuratiert von: Lara Bader

Neues Amt Altona
ineinander verschwimmen
3.–5.6.2022
Künstler*innen: Telke Jungjohann, Luisa Kiendl, Antine Karla Yzer

Nissis Kunstkantine
Kiezromantk und Urban Stories
3.6.–18.8.2022 
Künstler*innen: Günter Zint, Janik Zebrowski, Alain L.L. Marie
Kuratiert von: Nisvican Rolof-Ok

PHOTO.KUNST.RAUM. Hamburg
message.control
4.–10.6.2022
Künstlerin: Ele Runge

PopUpGallery Heußweg  
The Snake River: Amerikas meist gefährdeter Fluss
2.–9.6.2022
Künstlerin: Hayley Austin

Pure Photography & Galerie für Kunst, Medien und Design
Rausch und Stille
7.5.–25.6.2022
Künstlerinnen: Heike Baltruweit, Christine Koch
Kuratiert von: Karl-Heinz Westerholt

Raum linksrechts
Current Currents Currency
2.–18.6.2022
Künstler*innen: Uwe Bermeitinger, Carsten Rabe und special guests
Kuratiert von: Carsten Rabe, Uwe Bermeitinger, Patrick Giese

Stefan Mohr
Bilderfluten
2.–6.6.2022
Künstler: Stefan Mohr

Studio 45
Hart
2.–5.6.2022
Küsntler: Janusz Beck

Tom Reichstein Contemporary, Oberhafenquartier / VRHAM
ULTRAMARIN – An Immersive Exhibition
2.–3.06.2022
Künstler*innen: u.a. Manuel Rossner, Jakob Kudsk Steensen, Adrien M & Claire B, Can Büyükberber, Olivia McGilchrist, Melodie Mousset
Kuratiert von: Ulrich Schrauth

TONALi

#1
BILLBOARDS
17.5.–7.6.2022
Künstler: Klaus Frahm

#2
Dem Alter Raum geben
2.–5.6.2022
Künstlerinnen: Amelie Sophie Heinrich, Lena Niehusen

Visulex Gallery for Photography
Let’s Celebrate 365
2.6.–2.7.2022
Künstler: Jeremy Hunter
Kuratiert von: Vivian Laux-Eggert

Westwerk
Pithead
21.–29.5.2022
Künstler: Fatih Kurceren
Kuratiert von: André Lützen

xpon-art gallery
]prägung[
(coining, embossing, striking, stamping, influence)
2.6.–3.7.2022
Künstler*innen: Adriane Steckhan, Anne Reiter mit Tillmann Engel, Sophie Lindner und Vera Drebusch, Ari Cho, Bea Nielsen, Evelin Marin, Elena Raulf, Gerald Chors, Jana Schumacher, Marcus Junge, Paolo Moretto

Partner der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022

Medienpartner der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022

Die Triennale der Photographie Hamburg begrüßt zu ihrer 8. Ausgabe fünf führende Programmpartner: Filmfest Hamburg, Freundeskreis des Hauses der Photographie, Imagine the City, Kurzfilm Festival Hamburg und FUTURES. Jeder Partner organisiert und initiiert ein spezielles Programm als Antwort auf das kuratorische Konzept Currency (Währung) mit Veranstaltungen, die Filmvorführungen, Künstlergespräche, Portfolio Review und Vermittlungsprojekte umfassen.

 

Filmfest Hamburg

Anlässlich der 30. Jubiläumsausgabe von Filmfest Hamburg (29. September – 8. Oktober 2022) beleuchtet das Filmfest unter dem Titel In der Dunkelkammer der Erinnerungen mit zwei Filmvorführungen die Bedeutung von photographischen Erinnerungen für die nachfolgenden Generationen: Memory Box (2021) vom Künstler*innen-Duo Joana Hadjithomas und Khalil Joreige, und Nelly & Nadine (2022) vom Dokumentarfilmemacher Magnus Gertten. 

 

Freundeskreis des Hauses der Photographie

Das vom Freundeskreis des Hauses der Photographie organisierte und initiierte Programm zur 8. Triennale unter dem Motto HEARTBEAT PHOTO, bietet Interessierten ein vielfältiges Programm mit unter anderem Führungen, Künstler*innengesprächen, Portfoliosichtungen, Fahrradtouren, und vieles mehr. Für die Mitglieder finden außerdem exklusive Events statt. 


 

IMAGINE THE CITY

Das 2018 gegründete Kulturprogramm IMAGINE THE CITY entwickelt neue Formate an der Schnittstelle von Kultur und Stadtplanung. Unter dem titelgebenden Leitmotiv intervenieren die Kuratorin Ellen Blumenstein und ihr Team mit langfristig angelegten Projekten im städtischen Kontext. Die Ausstellung how to live in the echo of other places ist eine zweiteilige Multimedia-Installation von Annika Kahrs für den Schuppen 29 auf dem Baakenhöft in der Hamburger HafenCity. Das Projekt besteht aus einer Soundinstallation und einer Videoprojektion, die subjektive Erinnerungen akustisch und visuell in die Hamburger Gegenwart übertragen. Für die Umsetzung kooperiert die Künstlerin mit zehn Hamburger Musiker*innen. 

Außerdem entwickelt IMAGINE THE CITY anlässlich der 8. Triennale der Photographie Hamburg einen kostenlosen virtuellen Begleiter. Der kurzweilige Digitalkanal Die unsichtbare Hand nutzt die Open-Source-Technologie der Kommunikationsplattform Telegram, um den Triennale-Parcours zu aktivieren: Mithilfe von Text- und Sprachnachrichten, Live-Chats, kurzen Videos, künstlerischen und gefundenen Aufnahmen sowie weiterführenden Materialien folgt Die unsichtbare Hand der ‚Währung‘ von Bildern quer durch die Geschichte der Fotografie und bindet ihre Befunde an den Hamburger Alltag an.

 

Kurzfilm Festival Hamburg

Das Kurzfilm Festival Hamburg (31. Mai – 6. Juni 2022) präsentiert während seiner 38. Edition eine große Bandbreite internationaler Kurzfilmproduktionen: von Spiel- und Dokumentarfilmen bis hin zu Essays und kinematografischen Experimenten. Das Kurzfilm feiert den unabhängigen Kurzfilm als eigenständige Kunstform und bringt internationale Filmschaffende mit einem dialogfreudigen Publikum zusammen. Für das Triennale Festival hat Tobias Hering zwei Programmpunkte unter dem Titel Archive der Gegenwart: Chanting Down Babylon kuratiert. Die gezeigten Filme untersuchen die Rolle von Archiven und fragen: Wie wird Geschichte erinnert? Was wird überliefert? Wer darf daran teilhaben?

 

Futures

Futures ist eine europäische Plattform für Fotografie, die die Ressourcen und Talentprogramme führender Fotoinstitutionen in ganz Europa bündelt, um die Kapazität, Mobilität und Sichtbarkeit der ausgewählten Künstler*innen zu fördern. Durch die Zusammenführung einer Fülle von Ressourcen und kuratorischen Fachwissen erhält jedes von den Futures-Mitgliedern ausgewählte Talent Zugang zu einem beispiellosen Netzwerk von Fachleuten, Märkten und Publikum. Futures organisiert jedes Jahr eine Reihe von Veranstaltungen in ganz Europa.

Futures wird durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union gefördert.

Jedes Jahr wählen wir 5 FUTURES TALENTS aus, die an dem Programm teilnehmen. Erfahren Sie mehr über die Künstler*innen: Futures 202120202019 und das FUTURES Digital Festival

 

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Nachrichten zur 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 und unserem Programm 2021-22.

We use Mailchimp as our marketing platform. By clicking below to subscribe, you acknowledge that your information will be transferred to Mailchimp for processing. Learn more about Mailchimp's privacy practices here.

Datenschutz ist uns wichtig: Wir verwenden Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind. Zudem können Cookies externer Anbieter gesetzt werden um externe Inhalte anzeigen zu können. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Datenschutz ist uns wichtig: Wir verwenden Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind. Zudem können Cookies externer Anbieter gesetzt werden um externe Inhalte anzeigen zu können. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Ihre Einstellungen wurden gespeichert